„In Chile angekommen“

Hola!

Nach gut 3 Wochen melde ich mich jetzt zum ersten mal aus meiner neuen Heimat, aus Concepción in Chile. Seitdem ich hier bin, konnte ich viele verschiedene und neue Eindrücke erfahren.

Ich fange mal am Anfang an…

Nachdem wir in Santiago, der Hauptstadt Chiles, gelandet sind, haben wir drei Tage dort verbracht, um den ganzen Papierkram zu erledigen. Übernachten konnten wir in einer Art Jugendherberge, wo auch unsere Seminare im Garten (in der Sonne) durchgeführt wurden. Mit dem Bus ging es dann für mich und fünf weitere Freiwillige nach Concepción. Am Busbahnhof wurden wir im Dunkeln abgeholt und zu unseren Wohnungen gefahren. Glücklicherweise kamen wir am Wochenende an, so dass wir uns noch einrichten und uns die Stadt ein bisschen anschauen bzw. einkaufen konnten.

Am Montag ging es dann los mit der Arbeit, an diesem Tag war ich im Kindergarten, wo die Kinder 3-4 Jahre alt sind. Dies war jedoch bis jetzt mein einziger Tag bei den kleinen Kindern. Seit dem bin ich im Hort tätig und arbeite mit Kindern von 5-17 Jahren. Ich wurde lieb von meinen zwei Kolleginnen und meinem Kollegen empfangen und sie machen viele Scherze mit mir, welche ich nicht immer ganz verstehen kann, da es mit der Sprache anfangs nicht ganz so einfach war. Jedoch merke ich, dass ich immer mehr verstehe und ich auch verstanden werde, wenn ich etwas sagen möchte. Wenn ich in der Arbeit ankomme, habe ich meistens Zeit, meine Vokabeln zu lernen und mir Notizen zu machen, da um 12 Uhr noch keine Kinder anwesend sind. Wenn sie dann eintreffen, spiele ich mit ihnen meistens Fußball und übernehme so die Aufsicht.

In der letzten Woche wurde unsere „Sala“ für den „diez y ocho“ oder auch „Fiestas Patrias“ genannt, geschmückt. Dieser ist am 18. September und es wird dabei die Unabhängigkeit Chiles gefeiert, jedoch nicht nur einen Tag, sondern die gesamte Woche. Es stehen viele verschiedene Aktivitäten auf dem Programm, zudem auch ein Gardetanz von den Kindern, welchen ich mit ihnen einstudiert habe. 😉 Über die eigentlichen Feiertage werde ich mit einer Großcousine und ihrer Familie nach Pucon fahren und dort „Fiesta“ feiern.

In meiner Wohnung fühle ich mich ganz wohl und ich verstehe mich mit meiner Mitbewohnerin auch sehr gut! Da es in Chile gerade noch Winter ist, frieren wir beide teilweise sehr in unserer Wohnung, aber die Wärmflaschen helfen uns ganz gut weiter. In diesen drei Wochen ist mir aufgefallen, dass ich nicht all zu gut kochen kann 🙂 aber das ändert sich hoffentlich im Laufe des Jahres!

Das war es jetzt erst einmal mit meinen ersten Eintrag und ich melde mich bald wieder bei euch!

Eure Laura

 

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